Piratenpartei Saarland

Willkommen!

Willkommen auf der Webseite des Landesverbands Saarland der Piratenpartei!

Stammtische

Im Moment sind keine Stammtischtermine festgelegt. Wir bemühen uns, diese an dieser Stelle und auch in Twitter zu verbreiten, am aktuellsten findet Ihr sie aber direkt im Wiki auf unserer Stammtischterminseite.

Andere Termine

  • 26.09.2010: LPT 2010.2 (Vorstandswahlen)

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Was wir tun hängt auch mit von Euch ab. Wenn Ihr Ideen habt, oder bei den geplanten Aktionen helfen wollt, kommt zu den Stammtischen, kontaktiert uns direkt, tragt Euch auf die passenden Mailinglisten ein, kurz: denk selbst und bring Dich ein!

Einladung zum ordentlichen Landesparteitag 2010

Am 26.09.2010 veranstalten die Piraten Saarland einen ordentlichen Landesparteitag im Sportheim des ATSV in Saarbrücken. Dazu sind alle Mitglieder und Interessierte herzlich eingeladen. Es stehen unter anderem die Neuwahlen des Vorstandes auf der Tagesordnung. Die Akkreditierung beginnt um 11.00 Uhr, Eröffnung des Vorsitzenden um 11.30 Uhr. Anträge für den Landesparteitag sind noch bis zum 04.09.2010 23:59 Uhr möglich.

LPT 26.09.2010:

Sportheim des ATSV Saarbrücken

ATSV Saarbrücken
Lulustein 5-9
66117 Saarbrücken

11:00 – 20:00 Uhr

Weitere Informationen findet Ihr im Wiki.

Podiumsdiskussion über Netzpolitik

Am 31.05.2010 veranstaltet der AStA der Universität Saarland zusammen mit SR2 eine Podiumsdiskussion über das Thema Netzpolitik. Als Gäste werden Markus Beckedahl (Netzpolitik.org), MdL Roland Theis (CDU), MdB Oliver Luksic (FDP) und Jasmin Maurer (Piratenpartei Saarland) teilnehmen. Moderiert wird die Veranstaltung von Timo Fuchs (Saarländischer Rundfunk).

Dass Netzsperren im Kampf gegen Kinderpornographie nachweislich nutzlos sind, haben inzwischen alle Parteien einsehen müssen. Während die Piratenpartei von Beginn an vehement für die Strategie “Löschen statt Sperren” eingetreten ist, glaubt die CDU/CSU immerhin noch an ein Erfolgsmodell “Löschen vor Sperren”. Zweifelsohne gibt es aber immer noch ausreichend Begehrlichkeiten, diverse Inhalte filtern zu wollen. ACTA (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) könnte hierfür ein geeignetes Konzept darstellen, wobei aufgrund einer unverständlichen Geheimhaltung über den Verhandlungsstand zwischen den Teilnehmerstaaten, durchaus die Gefahr besteht, dass man nicht allein illegale Inhalte wie Produktpiraterie oder Urheberrechtsverletzungen in Betracht ziehen könnte.

Eng mit diesem netzpolitischen Sachverhalt verknüpft ist die unlängst vom BVerfG entschärfte Vorratsdatenspeicherung, die bei einer solchen Veranstaltung nicht undiskutiert bleiben darf. Auch die kürzlich erst über Moral und Anstand weit hinausgehende Datensammelwut des Google- Projektes “Street View” wird thematisiert werden. Netzpolitik hat an Bedeutung gewonnen, wenngleich viele Leute immer noch nicht erkannt haben, dass auch sie sich diesem Einfluss nicht mehr entziehen können.

Die Piratenpartei Saarland möchte alle Menschen, denen Bürgerrechte wichtig und Meinungsfreiheit wertvoll erscheinen, auffordern, diese Veranstaltung zu besuchen. Der Eintritt ist frei. Die Diskussion wird am 31.05.2010 von 16:00 – 18:00 Uhr in der Aula der UdS stattfinden.

Für Interessierte, die keine Möglichkeit haben, live dabei sein zu können, wird nachfolgend eine Aufzeichnung angeboten werden: http://www.asta.uni-saarland.de

Piratenpartei Saarland
Pressesprecher Thomas Brück

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Die Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) beschäftigt sich mit entscheidenden Themen des 21. Jahrhunderts. Das Recht auf Privatsphäre, eine transparente Verwaltung, eine Modernisierung des Urheberrechtes, freie Kultur, freies Wissen und freie Kommunikation sind die grundlegenden Ziele der PIRATEN. Bei der Bundestagswahl im September 2009 erreichte die Piratenpartei aus dem Stand 2,0 Prozent bzw. 847.870 Stimmen. Im Vergleich zur Europawahl im Juni 2009 (0,9 Prozent, 229.464 Stimmen) konnten die Piraten die Zahl ihrer Stimmen sogar fast vervierfachen. Die Piratenpartei hat mittlerweile über 11.000 Mitglieder.

Piratenpartei Saarland kritisiert geplante Wiedereinführung von Zweit- und Langzeitstudiengebühren im Saarland scharf

Kurz nach Amtseinführung hat die saarländische Jamaika Koalition sämtliche Studiengebühren an den saarländischen Hochschulen wieder abgeschafft, dabei aber die Wiedereinführung von Zweit- und Langzeitstudiengebühren explizit offen gelassen. Zumindest für kurze Zeit haben die Grünen eines ihrer zentralen Wahlversprechen, die komplette Abschaffung aller Studiengebühren, gehalten. Nun hat die Regierungskoalition unter Beteiligung der Grünen für die nächste Landtagssitzung allerdings einen neuen Gesetzesentwurf vorgelegt, mit dem Zweit- und Langzeitstudiengebühren in Höhe von bis zu 400 Euro wieder eingeführt werden können. Insbesondere studentische Wähler der Grünen dürften sich nun erneut schwarz ärgern.

Die Grünen rücken damit nicht nur von ihrem zentralen Wahlversprechen ab, sondern planen zusammen mit CDU und FDP ein sowohl aus sozialen als auch wirtschaftlichen Gesichtspunkten völlig kontraproduktives Gesetz.

Die Studiengebühren werden genau die falschen Studierenden treffen. Wer zum Beispiel auf Grund einer Schwangerschaft und anschließender Kindeserziehung, schwerer Krankheit, der Pflege von Angehörigen oder ehrenamtlichem Engagement nicht durch sein Studium sprinten kann, wird durch Härtefallanträge zum Bittsteller degradiert und im schlimmsten Fall noch finanziell stark belastet.

Insbesondere Studierende von geisteswissenschaftlichen Studiengängen, die mit einem Zweitstudium ihre beruflichen Einstiegschancen steigern wollen, werden neben dem Wegfall von BAföG und Studienkrediten noch zusätzliche Studiengebühren schultern oder mit dem Risiko längerer Erwerbslosigkeit leben müssen. Nur die wenigsten Langzeitstudierenden verbringen auf Grund ihrer Faulheit eine deutlich längere Zeit an den Hochschulen!

Auch aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten bringt dieses Gesetz keine finanziellen Vorteile für das Land oder die Hochschulen. Im Gegenteil, es könnte sich sehr schnell als großes Verlustgeschäft für die Hochschulen entpuppen.

Seit der Einführung des Bachelor/Master-Systems und der damit verbundenen Umstellung fast aller Studiengänge auf das neue System wird es in naher Zukunft keine Langzeitstudierenden mehr geben. Studierende müssen in regelmäßigen Abständen Leistungsnachweise erbringen, damit sie nicht zwangsexmatrikuliert werden. Die Langzeitstudiengebühren werden folglich ins Leere laufen.

Der Verwaltungsaufwand für die Erhebung und Verwaltung der Studiengebühren ist dennoch enorm hoch, auch wenn tatsächlich nur wenige Studierende diese schlussendlich entrichten müssen. Der Verwaltungsaufwand wird voraussichtlich die potentiellen Einnahmen der Zweit- und Langzeitstudiengebühren deutlich übersteigen.

Die Piratenpartei Saarland fordert daher alle im Landtag vertretenen Parteien eindringlich auf, gegen dieses völlig undurchdachte und kontraproduktive Gesetz zu stimmen.

„Ich kann absolut nicht verstehen, wieso unsere Landesregierung immer mehr Bürokratie und Verwaltungskosten produzieren muss, obwohl unterm Strich ein dickes Minus stehen wird. Weder von dem liberalen Wahlversprechen, Bürokratie und Verwaltung abzubauen, noch von dem “Grünen” Wahlversprechen, sämtliche Studiengebühren abzuschaffen, ist nach der Wahl etwas übrig geblieben. Und dann wundert sich die Politik warum die Wahlbeteiligung seit Jahrzehnten nur einen Weg kennt – nach unten. Es wurde wieder einmal bewiesen, dass Wahlversprechen der etablierten Politiker, egal aus welcher Partei, eine Halbwertszeit nahe dem Nullpunkt haben.“, so Marc Großjean, Vorsitzender der Piratenpartei Saarland abschließend.

Piratenpartei Saarland
Pressesprecher Thomas Brück

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Die Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) beschäftigt sich mit entscheidenden Themen des 21. Jahrhunderts. Das Recht auf Privatsphäre, eine transparente Verwaltung, eine Modernisierung des Urheberrechtes, freie Kultur, freies Wissen und freie Kommunikation sind die grundlegenden Ziele der PIRATEN.  Bei der Bundestagswahl im September 2009 erreichte die Piratenpartei aus dem Stand 2,0 Prozent bzw. 847.870 Stimmen. Im Vergleich zur Europawahl im Juni 2009 (0,9 Prozent, 229.464 Stimmen) konnten die Piraten die Zahl ihrer Stimmen sogar fast vervierfachen. Die Piratenpartei hat mittlerweile über 11.000 Mitglieder.

Quo vadis Datenschutz im Saarland?

Mit der “Goldenen Ente” zeichnete man ihn aus, offensichtlich weil er seine Arbeit nach Ansicht der Landespressekonferenz (LPK) Saar ziemlich gut gemacht hat. Die Rede ist von Roland Lorenz, von Amts wegen noch bis Ende Mai Landesdatenschutzbeauftragter des Saarlandes. Obwohl der inzwischen 60 jährige nicht müde wird, sich den Herausforderungen seines zeitweise unbequemen Berufes zu stellen, ist seine Ablösung bereits geplante Sache. Ministerpräsident Peter Müller erkennt in seiner Parteikollegin und Bürgermeisterin von Mettlach, Judith Thieser, die geeignete Besetzung für dieses immer wichtiger werdende Amt. Während die Opposition den finanziellen Aspekt einer vorzeitigen Pensionierung von Roland Lorenz in den Vordergrund hebt, was angesichts der Haushaltslage durchaus berechtigt klingt, fragt sich die Piratenpartei des Saarlandes zudem, weshalb die Landesregierung so unbedingt auf seine Abschiebung in den vorzeitigen Ruhestand drängt? Selbst hat Lorenz ein Interesse an einer Fortführung seiner Arbeit signalisiert und hinterlässt mit der Neugestaltung der Homepage http://www.lfdi.saarland.de/ seine Spuren.

Aufgrund eines Urteils des Europäischen Gerichtshofes gewinnt das Amt des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit an Bedeutung, da nun der öffentliche und nicht- öffentliche Datenschutz in einer unabhängigen Stelle zusammengeführt werden soll. Dass ausgerechnet jetzt die Landesregierung einen personellen Wechsel anstrebt, obwohl doch an der Personalie Roland Lorenz nichts zu beanstanden ist, lässt für Spekulationen über die Beweggründe für diesen Amtswechsel genügend Raum.

Unabhängig davon, ob Frau Thieser mit einer juristischen Ausbildung und einer langjährigen Erfahrung, eine Verwaltung zu leiten, ausreichend für dieses Amt qualifiziert sein mag, wie es Ministerpräsident Peter Müller darstellt, bleibt bei dieser politischen Posse der Versuch von Einflussnahme auf ein unabhängiges Amt haften.

Datenschutz bildet ein Kernthema in der Politik der Piratenpartei, während ausgerechnet in dieser Disziplin die CDU/CSU immer wieder eklatante Defizite offenbart. Wohin wird eine Regierung den Datenschutz und die Informationsfreiheit führen, die jegliche Anstrengungen unternimmt, einen Zensur- und Überwachungsstaat zu formen? Wie kann man von Unabhängigkeit einer Behörde reden, wenn durch Mehrheitsbeschluss im Parlament die Stelle mit der Wunschkandidatin des Ministerpräsidenten besetzt wird?

Zusätzlich einen faden Beigeschmack erhält die Situation dadurch, dass Herr Lorenz seine eigene Abwahl aus den Medien erfahren musste, da offensichtlich der verantwortliche Dienstherr es nicht für notwendig empfindet, eine Entlassung persönlich und zuerst an den Betroffenen zu kommunizieren…

Piratenpartei Saarland
Pressesprecher Thomas Brück

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Die Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) beschäftigt sich mit entscheidenden Themen des 21. Jahrhunderts. Das Recht auf Privatsphäre, eine transparente Verwaltung, eine Modernisierung des Urheberrechtes, freie Kultur, freies Wissen und freie Kommunikation sind die grundlegenden Ziele der PIRATEN.  Bei der Bundestagswahl im September 2009 erreichte die Piratenpartei aus dem Stand 2,0 Prozent bzw. 847.870 Stimmen. Im Vergleich zur Europawahl im Juni 2009 (0,9 Prozent, 229.464 Stimmen) konnten die Piraten die Zahl ihrer Stimmen sogar fast vervierfachen. Die Piratenpartei hat mittlerweile über 11.000 Mitglieder.

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